Prostatakrebs

Datum: 31. Okt 2018   /   Publiziert von   /   Abgelegt unter Gesundheit

Was der Brustkrebs für die Frauen ist, ist der Prostatakrebs für die Männer. Könnte man meinen. Stimmt zum Teil auch. Denn die Prostata ist ein Drüsengewebe der Vorsteherdrüse, die nur der Mann hat. Deshalb kann diese auch nur bei Männern von Tumorgewebe befallen werden. Statistiken belegen, dass rund 3% der Männer im deutschsprachigen Raum an Prostatakrebs sterben. Somit zählt diese Erkrankung als dritthäufigste Todesursache unter den Krebserkrankungen.

Die Fragen, die sich den Männern stellen:

  • Wie bekommt man das?
  • Wie diagnostiziert man das?
  • Wie sehen die Behandlungsmethoden aus?
  • Wie gut sind die Heilungschancen?
  • Wie sieht das Leben danach aus?

Gehen wir gleich auf Frage 1 ein. Wie bekommt man das? Die Antwort fällt sicherlich nicht zufriedenstellend aus: Einfach so. Es gibt eine natürliche, angeborene Wahrscheinlichkeit, einzelne Krebserkrankungen zu bekommen. Dazu gibt es Statistiken, die anzeigen, dass würden Sie 100 Jahre alt werden, würden Sie mit soundsoviel Prozent Wahrscheinlichkeit die eine oder andere Krebserkrankung bekommen. Das können Sie kaum beeinflussen. Leben Sie bewusst und gesund, dann senken die das Erkrankungsrisiko.

Wie erkennt und diagnostiziert man Prostatakrebs?

Meist leiden ältere Männer darunter. Es beginnt mit erhöhtem Harndrang, einigermassen schlechtem „Druck auf der Leitung“. Vielleicht spüren Sie selbst sogar eine Vergrösserung der Prostata – sie liegt zwischen Hoden und Anus. Haben Sie den Verdacht, dass etwas nicht stimmt, dann gehen Sie am besten zum Urologen. Er kann die Diagnose zuverlässig stellen. Und das besser zu früh als zu spät.

Die Behandlungsmethoden

In einigen Fällen lässt sich eine Operation vermeiden. In den häufigeren Fällen leider jedoch nicht. Letzteres dann, wenn es sich um bösartiges Tumorgewebe handelt, das unkontrolliert zu wachsen droht. Lassen Sie sich vom Spezialisten, wie beispielsweise bei Urologie-Basel.ch beraten, welche Behandlungsmethode die besten Heilungschancen nach sich zieht.

Bei allen Krebserkrankungen gilt: Je früher ein Karzinom erkannt wird, desto grösser sind die Heilungschancen. Hat ein Tumor erst einmal Metastasen in den restlichen Körper entsendet, steigt das Risiko, weitere Tumore zu bekommen. Früherkennung ist das A und O. Art und Grösse des Karzinoms entscheiden darüber, ob und wie schnell Sie wieder gesund werden.

Das Leben danach

Es kommt auf den Tumor und die Behandlung an. Die Langzeitfolgen können unterschiedlich aussehen. Vielleicht können Sie ohne Einschränkungen weiterleben. Gut möglich ist auch, dass Sie danach ohne Prostata auskommen müssen. Dann müssen Sie lernen, den Schliessmuskel anders als durch reine Muskelkraft zu aktivieren und zu steuern. Möglicherweise werden Sie an teilweiser Inkontinenz leiden. Auch hierzu kann Sie der Urologe bestens beraten.