Der Maler – ein sterbender Beruf?

Datum: 29. Nov 2016   /   Publiziert von   /   Abgelegt unter Business

Über die letzten Jahre haben die Fortschritte der Technologie sowie der starke Trend zur Sharing Community immer wieder dafür gesorgt, dass alte Berufe entweder stark abgebaut oder sogar komplett überflüssig wurden. Nehmen wir mal das Beispiel des Buchbinders. Während dieses Gewerbe noch vor rund 20 Jahren stark im Kommen war, ist es über die letzten Jahre aufgrund der Digitalisierung und des Wegbleibens der Nachfrage nach herkömmlichen Büchern sehr geschrumpft. Es ist gut denkbar, dass dieser Beruf in weiteren 10 oder 15 Jahren überhaupt nicht mehr existieren wird.

Hotel- und Taxigewerbe sind gefährdet

Die Sharing Economy generiert einen sehr ähnlichen Effekt. Viele Dienstleistungen und Produkte, die man früher unter Vertrag nehmen bzw. kaufen musste, werden heute durch moderne Technologien wie das Internet gerne mit vielen Menschen geteilt, um somit den Nutzen zu optimieren und Geld zu sparen. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Vermietung von Zimmern, Wohnungen und ganzen Häusern von privat zu privat über einen kurzen Zeitraum, welches die Nutzung von Hotels und Ferienwohnungen eingrenzt, sowie die Nutzung von „geteilten“ Autos. Bei letzterem wird ein Kraftfahrzeug von mehreren Nutzern gefahren, und die Nutzung minutengenau abgerechnet. Somit zahlt man für das Auto nur dann, wenn man es auch wirklich nutzt, und man muss sich nicht weiter um Reifen- und Ölwechsel kümmern. Eine andere Art der Car Sharing Economy ist das Beispiel von privaten „Taxifahrern“, die mit ihrem eigenen Auto einen Taxi-ähnlichen Service anbieten, jedoch zu wesentlich günstigeren Preisen. Hierunter leiden vor allem Leihwagenfirmen und Taxiunternehmen.

Der Maler – viel mehr als nur Zimmer streichen

Wer sich diese Entwicklungen mal genauer anschaut, der mag leicht denken, dass wir nach und nach sämtliche Berufsbilder langsam aber sicher auslöschen. Doch ist das wirklich so? Kann zum Beispiel ein Maler durch das Internet, durch Technologie oder andere Mitbürger einfach so ersetzt werden? Die Antwort in diesem Fall ist klar: Nein, ein gewerblicher Maler wird immer gebraucht werden. Um dieses nachvollziehen zu können, sollte man erst einmal den Beruf des Malers sowie dessen Serviceleistungen verstehen. Hierbei handelt es sich vor allem um Arbeiten, die nur von einem gelernten und darauf spezialisierten Fachmann korrekt und sicher ausgeführt werden können.

Ein klassischer Malerbetrieb wie die Firma www.schweizersoehne.ch zum Beispiel bietet heutzutage nämlich viel mehr an, als nur das typische Streichen der eigenen vier Wände im klassischen Weiss. Dieses gehört zwar mitunter zu seinem Fachgebiet, jedoch gehen die Leistungen weit darüber hinaus: Abriebe, Altstadtsanierungen, Betonsanierungen, Isolierungen, Korrosionsschutz, Raumgestaltung, Aussenwärmedämmungen und viele weitere Leistungen dieser Art bilden das Berufsbild des Malers. All diese Dienstleistungen setzen eine gehörige Portion Know-how voraus, damit das Ergebnis auch effektiv ist und möglichst lange hält. Ein Laie mag sich zwar an diesen Feldern versuchen, jedoch wird die Qualität hier niemals an die eines gelernten Malers heranreichen.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass der Beruf des Malers definitiv kein sterbender Beruf ist, sondern vielmehr einer, der sich über die Jahrzehnte immer wieder aktualisiert und modernisiert hat.